Referenzprojekte zum hydraulischen Abgleich
Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Referenzprojekte zum hydraulischen Abgleich – vom Einfamilienhaus bis hin zu Mehrfamilienhäusern mit 10, 50 und 150 Wohneinheiten. Die Beispiele zeigen, wie sich der Aufwand, die Datengrundlage und die erforderlichen Berechnungen je nach Gebäudegröße, Heizsystem und Anzahl der Heizflächen unterscheiden. Jedes Referenzprojekt enthält ein interaktives BIM-Modell, in dem relevante Bauteil- und Anlageneigenschaften für den hydraulischen Abgleich direkt eingesehen werden können. Zusätzlich stehen typische Unterlagen wie Grundrisse, Heizlastberechnungen, Heizkörperlisten mit Ventileinstellwerten, Rohrnetzberechnungen und weitere Nachweise zum Download bereit. So erhalten Sie einen praxisnahen Einblick, welche Daten für einen hydraulischen Abgleich nach Verfahren B erforderlich sind und welche Ergebnisse eine professionelle Berechnung liefert.
Unsere Beispielprojekte im Überblick
Einfamilienhaus
Beispielprojekt für ein Einfamilienhaus mit Fußbodenheizung und Heizkörpern. Das Projekt umfasst 325 m², 4 Heizkörper, 10 FBH-Heizkreise und einen Wärmeerzeuger mit einer Heizleistung von 10 kW. Es zeigt besonders gut, wie unterschiedliche Heizflächenarten in einer gemeinsamen Berechnung berücksichtigt werden. Es sind typische Unterlagen wie Grundriss, Heizlast und Heizkörper-/Rohrnetzberechnung enthalten.
Mehrfamilienhaus (10 und 70 Wohnungen)
2 Praxisbeispiele für ein größeres Bestandsgebäude mit vielen Wohneinheiten, Heizkörpern und deutlich höherem Berechnungsumfang. Solche Projekte zeigen besonders anschaulich, wie sich Datenerfassung, Berechnungsaufwand und Dokumentation mit wachsender Gebäudegröße verändern.
Große Wohnanlage
Ein umfangreiches Referenzprojekt für eine größere Wohnanlage mit 150 Wohneinheiten, 503 Heizkörpern, 9900 m² Fläche und 420 kW Heizleistung des Wärmeerzeugers. Dieses Beispiel zeigt den typischen Umfang großer Bestandsprojekte. Es stehen u. a. Grundrissplan, Heizlastberechnung, Heizkörperliste mit Ventileinstellwerten, Heizkörperberechnung, Rohrnetzberechnung und U-Wert-Ermittlung zum Download bereit.
Was Sie in den Projekten interaktiv analysieren können
Der integrierte BIM-Viewer macht die Referenzprojekte besonders anschaulich. Durch das Anklicken einzelner Elemente können Eigenschaften eingesehen werden, die für den hydraulischen Abgleich relevant sind – etwa Heizkörperdaten, Bauteilinformationen oder anlagentechnische Parameter. So wird verständlich, wie aus Gebäudedaten, Heizflächen und Anlageneigenschaften eine vollständige Berechnung entsteht. Architektur und Heizsystem können mit Schaltern ein und ausgeblendet werden.
Was zeigen die Referenzprojekte?
Die Beispielprojekte zeigen:
-
welche Gebäudedaten typischerweise erfasst werden
-
welche Unterlagen nach der Berechnung zur Verfügung gestellt werden
-
wie stark sich der Aufwand je nach Gebäudegröße verändert
-
und wie ein BIM-Modell die Datenerfassung und Nachvollziehbarkeit unterstützt
​​
Gerade bei größeren Mehrfamilienhäusern wird deutlich, dass der hydraulische Abgleich nicht nur aus Ventileinstellungen besteht, sondern aus einer strukturierten Kombination aus Bestandsaufnahme, Berechnung, Dokumentation und fachgerechter Umsetzung.




