Hydraulischer Abgleich für Hausverwaltungen & WEGs
Erfüllen Sie gesetzliche Anforderungen aus GEG und EnSimiMaV rechtssicher – mit einem hydraulischen Abgleich nach Verfahren B (raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831). Wir liefern Ihnen belastbare Berechnungen, Einstellwerte und eine saubere Dokumentation damit Maßnahmen im Bestand effizient umgesetzt werden können und die Nachweisführung stimmt.
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Rechtssicher: Verfahren B inklusive Dokumentation
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Förderfähig: Unterstützung für BAFA/KfW-konforme Nachweise
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Effizient: strukturierte Abwicklung auch bei großen Liegenschaften
GEG & EnSimiMaV: Was bedeutet das für Hausverwaltungen?
In vielen Bestandsgebäuden ist der hydraulische Abgleich keine freiwillige Leistung, sondern Teil von Effizienz- und Optimierungsanforderungen. Entscheidend ist: Für größere Gebäude und Förderkontexte wird häufig der qualifizierte Abgleich nach Verfahren B erwartet, weil nur damit eine belastbare, raumweise Dimensionierung möglich ist.
Für Hausverwaltungen ist dabei besonders wichtig:
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Dokumentation: Welche Daten wurden angesetzt? Welche Volumenströme ergeben sich? Welche Ventileinstellungen sind erforderlich?
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Nachvollziehbarkeit: Unterlagen müssen für Eigentümer, Fachbetriebe und ggf. Förderstellen plausibel sein.
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Rechtssicherheit: Eine saubere technische Herleitung reduziert Streit- und Haftungsrisiken.
Hinweis: Die genaue Verpflichtung hängt vom Gebäudetyp, der Anlagenauslegung und den jeweils geltenden Regelungen ab. Wir unterstützen Sie dabei, den passenden Umfang festzulegen und die erforderlichen Nachweise zu erstellen.
Was passiert technisch beim Verfahren B?
Verfahren B basiert auf einer raumweisen Heizlast und einer exakten Ermittlung der erforderlichen Volumenströme. Im Ergebnis erhalten Sie je Heizkörper bzw. Heizkreis klare Einstellwerte – statt grober Schätzungen. Das ist besonders relevant in Mehrfamilienhäusern mit Strängen, unterschiedlichen Leitungslängen und wechselnden Druckverhältnissen.
Typische Themen im Mehrfamilienhaus
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Stranghydraulik: Nahe Heizkörper werden oft überversorgt, entfernte unterversorgt – ohne Abgleich verstärkt sich das.
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Druckverlust & Differenzdruck: Eine passende Pumpeneinstellung und ggf. Differenzdruckregelung stabilisiert den Betrieb.
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Ventilvoreinstellungen: Einstellwerte sorgen dafür, dass die richtigen Volumenströme ankommen.
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Vorlauftemperatur: Mit sauberem Abgleich kann die Temperatur oft abgesenkt werden – wichtig für Effizienz und Wärmepumpenfähigkeit.
Ergebnis: gleichmäßigere Wärmeverteilung, weniger Geräusche, weniger Reklamationen und ein energetisch besserer Betrieb.
Wirtschaftlicher Nutzen: weniger Kosten, weniger Beschwerden
Für Hausverwaltungen zählt am Ende die Wirkung im Bestand: Ein korrekt abgeglichenes System reduziert unnötig hohe Pumpenleistung, senkt den Energieverbrauch und verhindert typische Komfortprobleme (zu kalt in entfernten Wohnungen, zu heiß in nahen Einheiten).
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Weniger Energieverbrauch: effizientere Verteilung und häufig geringere Vorlauftemperaturen.
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Weniger Strom: Pumpen können oft niedriger eingestellt bzw. optimiert werden.
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Weniger Tickets: weniger Beschwerden über Geräusche und ungleichmäßige Erwärmung.
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Förderfähigkeit: je nach Maßnahme können BAFA/KfW relevante Nachweise erforderlich sein.
So läuft die Zusammenarbeit ab
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Vorklärung: Gebäude, Anlagenart, Ziel (Pflicht, Optimierung, Förderung).
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Datenerhebung: Grundrisse/Flächen, Heizkörperdaten, Systemtemperaturen, Pumpen/Strangdaten – digital und strukturiert.
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Heizlast & Volumenströme: raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, Ermittlung der Soll-Volumenströme.
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Einstellwerte: Ventilvoreinstellungen, Strang-/Differenzdruckempfehlungen, Pumpenparameter.
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Dokumentation: Übergabe der Unterlagen für Eigentümer, Fachbetrieb und ggf. Förderstellen.
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Umsetzung: Umsetzung durch Ihren Installateur oder Partnerbetrieb – wir unterstützen fachlich bei Rückfragen.
FAQ für Hausverwaltungen
Verfahren A arbeitet mit vereinfachten Annahmen (z. B. über Heizflächen / Erfahrungswerte). Verfahren B nutzt eine raumweise Heizlastberechnung (DIN EN 12831) und leitet daraus die erforderlichen Volumenströme ab. Für Förderkontexte und größere Gebäude wird Verfahren B gefordert, da es nachvollziehbare, belastbare und bessere Ergebnisse liefert.
Je nach Maßnahme und rechtlicher Einordnung kann der hydraulische Abgleich als Modernisierung relevant sein. Da die Umlagefähigkeit vom Einzelfall abhängt (u. a. Vertrags-/Beschlusslage, Maßnahmentyp), sollte dies ggf. rechtlich geprüft werden. Technisch liefern wir Ihnen die notwendigen Unterlagen, um die Maßnahme sauber zu begründen und zu dokumentieren.
Auch im Bestand ohne vollständige Pläne ist ein strukturierter Abgleich möglich. Wir arbeiten mit digitalen Erhebungsbögen und pragmatischen Datenergänzungen (z. B. Heizkörper-, Flächen- und Bauteilaufnahmen), sodass eine belastbare Heizlastabschätzung und Einstellwertermittlung möglich ist.
Die Umsetzung erfolgt üblicherweise durch Ihren Installateur / Fachbetrieb (Ventileinstellung, Pumpenparameter, ggf. Strangregulierung). Wir liefern die Berechnungen, Einstellwerte und Dokumentation und unterstützen bei technischen Rückfragen.
Das hängt von Datenlage, Gebäudegröße und Anzahl der Wohneinheiten ab. Wenn Grunddaten (Flächen/Heizkörper/Grundrisse) vollständig vorliegen, lässt sich der Ablauf in der Regel deutlich beschleunigen. Sprechen Sie uns an – wir sagen Ihnen nach einer kurzen Vorklärung, welcher Zeitrahmen realistisch ist.
Weiterführende Informationen
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Hydraulischer Abgleich im Mehrfamilienhaus
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BAFA-Förderung & hydraulischer Abgleich
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KfW-Förderung & Anforderungen
